News
News / Geschichte
Verein
BadiRheinau

13. Juni 2013
Rettung der Badi Rheinau gescheitert

Der Verein Badi Rheinau hat sein Ziel knapp verfehlt, das Hallen- und Freibad weiter betreiben zu können: Leider sind nicht genügend Gemeinden bereit, einen substanziellen Beitrag ans Betriebsdefizit zu leisten.

„Trotz grosszügigen Zusagen von Sponsoren und 15 Weinländer Gemeinden sehen wir die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb über mehrere Jahre nicht erfüllt“, betont Andrea Braun, Präsident des Vereins Badi Rheinau. Die Genossenschaft „Aquarina“ müsste mit einer bescheidenen Kapitalausstattung und einem ungedeckten jährlichen Betriebsdefizit von rund CHF 40’000 starten. Erschwerend kommt hinzu, dass der Kanton nicht bereit ist, den Betriebsstart in irgendeiner Form zu unterstützen. „Wir erachten deshalb das Risiko, schon nach einer zweijährigen Betriebszeit Schiffbruch zu erleiden, als zu gross. Deshalb brechen wir jetzt die Übung schweren Herzens ab“, sagt Andrea Braun.

In den letzten Wochen wurden noch wichtige Weichen dafür gestellt, das Hallen- und Freibad Rheinau unter dem neuen Markennamen „Aquarina“ weiterzuführen. Ein detaillierter Business- und Betriebsplan sowie die Statuten der Betreibergenossenschaft liegen vor. Zudem hat der Gemeinderat Rheinau beschlossen, vom Kanton das Badi-Land für 1.55 Millionen Franken zu kaufen und die Anlage der Betreibergesellschaft „Aquarina“ für den Schwimm- und Wellnessbetrieb zur Verfügung zu stellen. Damit verband er die Auflage, dass der Verein den Nachweis erbringen muss, dass er den Betrieb während dreier Jahre finanzieren kann. Grundlage dafür ist der Businessplan, der im ersten Jahr ein Defizit von rund CHF 310'000 und in den Folgejahren von je CHF 260'000 vorsieht.

15 Gemeinden haben sich verpflichtet, sich mit einem substanziellen Beitrag (je nach Entfernung 5-20 Franken pro Einwohner und Jahr) an der Deckung des Betriebsdefizits zu beteiligen: Benken, Berg a.I., Buch a.I., Dachsen, Dorf, Flurlingen, Henggart, Kleinandelfingen, Laufen-Uhwiesen, Marthalen, Oberstammheim, Ossingen, Rheinau, Trüllikon und Unterstammheim.

Weitere 3 Gemeinden haben einen kleinen Betrag in Aussicht gestellt, nämlich Adlikon, Andelfingen und Volken. Die übrigen Weinländer Gemeinden sowie die deutsche Nachbargemeinde Jestetten haben keine Beiträge zugesagt.

Businessplan: Aquarina (pdf)

Kontakt:
- Caspar Heer, Kommunikation, 079-304 29 07, 052-301 42 61
- Andrea Braun, Präsident, 052-319 25 95, 076-329 30 12
Der BadiVerein w√ľnscht Ihnen frohe Fesstage - Wellnessabend : Samstag 4. Februar 2017