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BadiRheinau

04. April 2013
Verein prüft Kauf der Badi Rheinau

Der Verein Badi Rheinau klärt ab, ob sich der Kauf des Badi-Grundstücks für 1.55 Millionen Franken realisieren lässt. Der Kanton Zürich hat sich bereit erklärt, einer neuen Trägerschaft das Land zu veräussern oder im Baurecht abzugeben.

Die Regierungsräte Markus Kägi und Martin Graf haben bei ihrem Besuch in Rheinau am 11. März zwei neue Varianten für die Rettung des Hallen- und Freibades Wyland ins Spiel gebracht. Der Verein Badi Rheinau muss bis Ende April entscheiden, ob er eine dieser Varianten weiter verfolgen will.

Der Vereinsvorstand hat nun eine Vorentscheidung gefällt: Die „Variante Baurecht“ wird nicht weiter verfolgt, weil sie das Betriebsbudget zu stark belasten und ausserdem eine Garantie der Weinländer Gemeinden für allfällige Rückbaukosten bedingen würde. Geprüft wird hingegen, ob die „Variante Kauf“ realisiert werden kann.

Diese Variante sieht vor, dass der Verein (oder eine andere Trägerschaft) dem Kanton das Grundstück zum Preis von 1.55 Millionen Franken abkauft. Grundlage ist der Landpreis für die „Zone öffentliche Bauten“ von 100 Franken pro Quadratmeter. Sollte der Betrieb des Bades zu einem späteren Zeitpunkt scheitern, würde das Grundstück umgezont. Daraus resultiert ein Gewinn, aus dem die Rückbaukosten der Anlage finanziert würden. Um Spekulation auszuschliessen, behält sich der Kanton vor, den restlichen Gewinn mehrheitlich abschöpfen.

Der Vorstand des Vereins Badi Rheinau hat zwei Expertengruppen eingesetzt. Die erste setzt sich mit den juristischen und finanziellen Herausforderungen des Landkaufs auseinander. Die zweite arbeitet einen detaillierten Businessplan und ein Betriebskonzept aus. Beide Expertengruppen werden bis Ende April Entscheidungsgrundlagen für das weitere Vorgehen liefern.

Kontakt:
- Caspar Heer, Kommunikation, 079-304 29 07, 052-301 42 61
- Andrea Braun, Präsident, 052-319 25 95, 076-329 30 12
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