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BadiRheinau

07. März 2013
Petition „Aufbruch statt Abriss“ eingereicht

3100 Personen* haben die Petition zur Rettung des Weinländer Hallenbades unterzeichnet. Vertreterinnen des Vereins Badi Rheinau reichten sie am Donnerstag bei der Zürcher Staatskanzlei ein.

„Wir wollen verhindern, dass das Bad mitsamt Frauen und Kindern ausgeschüttet wird!“, sagte Bea Rapold (Marthalen), Vorstandsmitglied des Badivereins, bei der Übergabe der Petitionsbögen. Unterschrieben haben auffällig viele Frauen und Mädchen: nämlich deutlich über 50 Prozent. „Das zeigt, dass unser Hallenbad keine einseitig männlich geprägte Sportanlage ist, sondern einem sehr breiten Bevölkerungsspektrum dient“.

Die Petition gibt auch deutliche Hinweise auf das Einzugsgebiet des Hallenbades, das aufgrund seiner grenznahen Lage über das Zürcher Weinland hinausreicht: Bewohner der drei Gemeinden Rheinau, Marthalen und Benken stellten die grösste Anzahl Unterschriften, gefolgt von Jestetten (Deutschland), Kleinandelfingen und weiteren Weinländer Gemeinden. Eine erhebliche Zahl von Unterschriften entfielen zudem auf die Schaffhauser und Thurgauer Nachbargemeinden.

Das gut erhaltene Weinländer Hallen- und Freibad ist vom Abbruch bedroht, weil die Standortgemeinde Rheinau die Anlage allein nicht mehr finanzieren kann. 10 weitere Gemeinden haben sich bereit erklärt, einen Teil des Betriebsdefizits zu decken. Eine privatrechtliche Gesellschaft könnte die Anlage ab dem kommenden September weiterbetreiben. Sie ist allerdings auf gute Rahmenbedingungen durch den Kanton angewiesen, auf dessen Land das Bad steht.

Gesucht wird dieser Weg am 11. März. Dann nämlich werden sich Regierungspräsident Markus Kägi und Regierungsrat Martin Graf in Rheinau mit dem Vereinsvorstand, den vier Weinländer Kantonsräten und Vertretern der unterstützenden Gemeinden treffen. Der Verein hofft, dass dann rasch eine Lösung gefunden wird. „Wir müssen unsere Kräfte jetzt dafür einsetzen, das Bad zu übernehmen und erfolgreich weiterzuführen - und zwar mit einem Zeithorizont von 30-40 Jahren“, betont Braun.

Kontakt:
- Caspar Heer, Kommunikation, 079-304 29 07, 052-301 42 61

* Stand 7. März, 18 Uhr: 3098 Unterschriften
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