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BadiRheinau

18. Dezember 2012
Kampf um Rheinauer Hallenbad in kritischer Phase

Mindestens zehn Gemeinden würden sich am künftigen Betrieb des Hallen- und Freibades Rheinau beteiligen. Die Zürcher Regierung ist allerdings nicht bereit, einer neuen Trägerschaft entgegenzukommen.

Der Wunsch der Bevölkerung, das bedrohte Hallen- und Freibad in Rheinau zu erhalten, ist stark: Über 1350 Mitglieder sind dem Verein Badi Rheinau beigetreten, der einen Abbruch dieser wichtigsten Weinländer Freizeitanlage verhindern will. Inzwischen haben sich 10 Gemeinden verpflichtet, einen Beitrag zum Betriebsdefizit zu leisten: Benken, Berg am Irchel, Dachsen, Flurlingen, Henggart, Kleinandelfingen, Marthalen, Ossingen, Truttikon und Rheinau. Mit vier weiteren Gemeinden ist der Verein noch im Gespräch. Der bisher zugesicherte Gesamtbetrag von rund 140'000 Franken ist beachtlich, erreicht aber das anvisierte Ziel des Vereins noch nicht ganz.

Wenig beeindruckt vom Willen der hiesigen Bevölkerung zeigt sich der Kanton. Ihm gehört das Land, auf dem die Anlage steht. Die Regierung stellt 2 Millionen zur Verfügung, um das Hallen- und Freibad noch im Jahr 2013 abzubrechen. Einem neuen Betreiber will er das Areal jedoch nur zur Verfügung stellen, wenn dieser für die Kosten eines allfälligen späteren Abbruchs geradesteht. Der Verein Badi Rheinau hat kein Verständnis für diese Forderung. Er hat deshalb mit Unterstützung aller vier Weinländer Kantonsräte nochmals das Gespräch mit dem Regierungsrat gesucht. Dies mit dem Ziel, dass der Kanton wie bisher auf Baurechtszinsen verzichtet und die Abbruchkosten auch übernimmt, falls der Betrieb des Bades durch eine Nachfolgeorganisation scheitern würde. Leider ist die Regierung von ihrem Standpunkt nicht abgerückt, wie Regierungsrat Martin Graf dem Vereinsvorstand kürzlich in einem Brief mitteilte.

Der Verein Badi Rheinau sucht jetzt das Gespräch mit potenten Sponsoren und konzentriert sich auf die Ausarbeitung eines Business-Plans und den Aufbau einer neuen Trägerschaft. Gegen Ende des ersten Quartals 2013 muss sich eine Lösung klar abzeichnen.

Kontakt:
- Andrea Braun, Präsident, 052-319 25 95
- Philipp Sigrist, Vorstandsmitglied, 052 301 48 49
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