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BadiRheinau

05. November 2012
Hallenbad-Rettung in entscheidender Phase

Verein Badi Rheinau informiert die Weinländer Gemeindepräsidenten

Bereits haben fünf Gemeinden ihre Unterstützung zugesagt.
Schliessen sich weitere an, so wäre ein Weiterbetrieb der Weinländer Badeanlage in Rheinau möglich. Doch die Zeit drängt.

Die Weinländer Gemeindepräsidenten tauchten an ihrer Herbsttagung in eine dringliche Materie: Vertreter des Vereins Badi Rheinau informierten sie darüber, wie das Hallen- und Freibad zu retten wäre. Vereinspräsident Andrea Braun und Vorstandsmitglied Philipp Sigrist wiesen darauf hin, dass jetzt rasch mutige Entscheide gefragt sind.

Dachsen, Kleinandelfingen, Ossingen, Marthalen und Rheinau haben den ersten Schritt gemacht: Sie sind bereit, den Badebetrieb finanziell mitzutragen. „Dank diesen Zusagen können wir schätzungsweise das halbe Betriebsdefizit decken“, freut sich Andrea Braun. Er hofft, dass sich rasch weitere Gemeinden zu einer Unterstützung durchringen.

„Je solidarischer die Gemeinden, desto geringer wird die Belastung für die einzelnen“, betont Philipp Sigrist. Stehen alle Weinländer Gemeinden zusammen, so wäre ein fünfjähriger Weiterbetrieb mit einen Betrag von 5-10 Franken pro Einwohner und Jahr zu sichern.

Wichtiger Standortfaktor

Das Bad ist für das ganze Weinland ein wichtiger Standortfaktor. Es macht die Region insbesondere attraktiv für Familien und junge Leute - also genau jenes Bevölkerungssegment, das für eine gesunde Entwicklung der Gemeinden so wichtig ist.

Wie geht es weiter? Die Rheinauer Stimmberechtigten werden am 25. November zur Urne gerufen. Formell geht es um die Rückgabe des Baurechtsvertrags an den Kanton Zürich, praktisch wird dadurch der Weg frei, um das Bad mit einer privatrechtlichen Trägerschaft weiterzuführen. Der Verein Badi Rheinau wird dann eine solche Trägerschaft auf die Beine stellen und bis März 2013 ein Betriebskonzept ausarbeiten. Das Betriebsdefizit soll gesenkt werden, unter anderem durch die Erschliessung neuer Einnahmequellen und ein besseres Marketing. Schliesslich müssen noch einige offene Fragen mit dem Kanton geklärt werden.

Voraussetzung dafür ist, dass bis spätestens Ende Jahr genügend verbindliche Unterstützungszusagen der Gemeinden vorliegen. Der Vereinsvorstand ist gerne bereit, mit den Behörden die Chancen und Anforderungen des Projekts zu besprechen.
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